Family Business: Shakshuka

Kaum hatten wir die Bilder von der Shakshuka-Produktion auf Instagram und Twitter gepostet, kamen schon die Kommentare aus allen Himmelsrichtungen: "Das kennen wir als Letscho.", "Wir sagen dazu Ajvar." usw.

Es ist wahr ... dieses Gericht - bzw. eigentlich ist es ja eher eine Sauce oder ein Dip - ist in Abwandlungen in vielen Ländern zu Hause, in Europa, besonders rund ums Mittelmeer, in Nordafrika und auf dem Balkan.

Zutaten für 4-6 Personen

5 EL Olivenöl

3 große rote Paprikaschoten

3 rote Spitzpaprika

1-2 rote große Chilischoten (plus 2 kleine, wenn man es schärfer mag)

3-4  Koblauchzehen

1 TL  Kreuzkümmel (Cumin)

1 Dose (400 g) San-Marzano-Tomaten

2 TL edelsüßes Paprikapulver

1 -2 TL Meersalz – nach Geschmack

Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

6-8 Freilandeier

1 Handvoll glatte Petersilie

Wenn erhältlich: 4-6 Zucchiniblüten

Die Paprikaschoten entkernen und in 2 cm große Stücke schneiden.

Öl in einer tiefen Schmorpfanne, z.B. Edition 8, auf mittlerer Stufe erhitzen. Paprikaschoten und etwas Salz dazugeben und etwa 35-40 Minuten anschwitzen, bis die Paprika weich sind.

In der Zwischenzeit den Kreuzkümmel in einer kleinen beschichteten Pfanne wie dem Saucenpfännchen von d. die Pfanne®  aus der Edition 4 bei mittlerer Hitze sanft rösten. Etwas abkühlen lassen und im Mörser (oder einer Gewürzmühle) zerreiben.

Chilischoten entkernen und fein hacken. Knoblauchzehen schälen und in dünne Scheiben schneiden. Chilies zur Paprika geben und 10 Minuten weiter köcheln, dann Knoblauch und Kreuzkümmel hinzufügen und unter ständigem Rühren 3-4 Min. weiter köcheln lassen.

Tomaten aus der Dose nehmen und mit einem scharfen Messer wie dem Universalmesser von d. die Pfanne® grob hacken. Den Saft aufheben. Die Tomaten und den Saft zu der Paprikamischung in der Pfanne geben und weitere 30 Min. ohne Deckel sanft köcheln. Dabei gelegentlich umrühren. Dafür gibt's den Kochlöffel von d. die Pfanne®. Kleiner Tipp: vor dem ersten Gebrauch (und dann alle paar Monate) über Nacht in Pflanzenöl legen.

Mit dem Paprikapulver und ggfs. etwas Meersalz nochmals abschmecken und 5 Min. weiter köcheln. Die Sauce ist bis dahin ziemlich dickflüssig eingekocht.

Bis hierhin lässt sich Shakshuka bis zu drei Tage im Voraus vorbereiten, den die Sauce hält sich im Kühlschrank bis zu 3 Tagen. In ein sterilisiertes Einmachglas gefüllt sogar locker eine Woche. Es lohnt sich also durchaus, etwas mehr davon zu kochen.

Man muss übrigens nicht zwingend Shakshuka aus der Sauce machen – auch kalt einfach nur mit Weißbrot oder erhitzt mit Reis oder Pasta schmeckt das ganz hervorragend und bleibt, ohne die Eier, auch noch vegan.

Für die Shakshuka die Sauce in die beschichtete hohe Pfanne geben, etwa 2-300 ml Wasser dazu gießen und unter gelegentlichem Rühren langsam erhitzen (etwa 15 Min.) Mit einem Löffel 6-8 Vertiefungen in die Sauce drücken, die Eier aufschlagen und in die Vertiefungen gleiten lassen. Bei schwacher Hitze 10-15 Min. ganz sanft köcheln lassen, bis die Eiweiße gestockt, aber die Eigelbe noch cremig sind. Wer die Eigelbe lieber etwas fester mag, legt den Deckel auf die Pfanne.

Mit gehackter Petersilie (gern auch noch etwas Brunnenkresse) bestreuen und mit Fladenbrot servieren.

Und die Zucchiniblüten? Kurzerhand mit ein wenig Öl in unsere Edition 6, die gusseiserne Grillpfannewerfen, anbraten und dekorativ auf die Shakshuka legen.

Es gibt bestimmt mehrere hundert leicht unterschiedliche Rezepte für Shakshuka (z.B. mit Zwiebeln), aber so wie hier beschrieben schmeckt es verdammt lecker.

Übrigens gibt es eine etwas ausführlichere (und sehr informative) Version dieser Kochanleitung auf dem Foodblog von TheMaskedChef, der die Produktentwicklung bei uns macht.

Tags: Shakshuka
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